Hygienefachkraft

Infektionen verhindern

"Eine nachhaltige Optimierung der Hygiene
erfordert die kontinuierliche Begleitung durch
fachlich versierte Mitarbeiter."

Wenn diese Mitarbeiter in der eigenen Einrichtung nicht in ausreichender Anzahl vorhanden sind oder noch nicht genügend Erfahrungen mitbringen, liegt es nahe, sich über kurz- bis langfristige Zeiträume hygienisches Fachwissen von außen hinzuzuholen.

Fester Ansprechpartner vor Ort

Vor Ort, wenn Sie es brauchen

Bei der externen Betreuung von Krankenhäusern, Altenpflegeheimen oder ambulanten OP-Kliniken stellen wir einen festen Ansprechpartner.

Somit ist nicht nur bei den regelmäßigen Präsenzterminen, sondern auch in Häufungs- und Ausbruchsituationen (z.B. bedingt durch unbehüllte Viren) aufgrund der bekannten Voraussetzungen sofortige Hilfe vor Ort garantiert. Nach gezielten Hygienebegehungen legen wir gemeinsam mit Ihren Verantwortlichen passende infektionspräventive Maßnahmen fest und unterstützen Sie bei der Umsetzung.

Zudem gewährleisten wir neben einem maßgeschneiderten Beratungskonzept die dauerhafte Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail.

Kompetenz-Zuwachs

Kompetenz-Zuwachs

Unsere Hygienefachkräfte zeichnet im Besonderen ein klarer, lösungsorientierter Blickwinkel aus.

Basis unserer Beratung sind nicht nur Fachwissen und regelmäßige Fort- und Weiterbildung, sondern vor allem die richtige Perspektive auf die Problemlösung. Dabei arbeiten wir nie nur für's Papier oder zur Einhaltung von Behördenanforderungen. Wir sind erst dann zufrieden, wenn die verbesserten Prozesse wirklich etabliert sind.

Erfahrungsgemäß kann mit längerer Betreuungszeit auch die Komplexität der Aufgaben steigen. Daher erweitern auch wir ständig unsere Beratungsbreite und beschäftigen uns auch mit Bereichen, die vermeintlich keine typischen "HFK-Aufgaben" sind. Beispielsweise unterstützen wir auch beim Aufbau eines Antibiotic Stewardship (ABS) Programms.

Nachfolgend beantworten wir Ihnen noch ein paar häufige Fragen zur Beratung durch Fachkräfte für Krankenhaushygiene:

Wie berechnet sich der nötige Beratungsumfang?

Hier muss zwischen den verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens differenziert werden:

  • Für Krankenhäuser, Rehakliniken und ambulante OP-Zentren gilt weitgehend eine gesetzliche Verbindlichkeit zur Beschäftigung von Hygienefachkräften.
    Der genaue Stellenanteil ergibt sich aus der Anzahl an stationären Betten, Funktionsbereichen wie Endoskopie oder AEMP und der Menge an durchgeführten ambulanten Operationen. Maßgebend ist diesbezüglich die KRINKO-Empfehlung Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen des Robert Koch-Instituts.
    Als Faustregel gilt in etwa: je 200 Betten bzw. je 50.000 amb. OPs = 1 VK Hygienefachkraft.

  • Pflegeheime und ambulante Pflegedienste müssen einen Hygienebeauftragten benennen, dessen Mindest-Zeitaufwand nicht explizit festgelegt ist.
    In Pflegeeinrichtungen ergibt sich der zeitliche Aufwand am ehesten aus dem Aufgabengebiet des Hygienebeauftragten, welches eben auch extern über eine Hygienefachkraft abgedeckt werden kann. Meist gehören hierzu regelmäßige Prozessbegleitungen und Schulungen sowie die Durchführung von Hygienebegehungen und die Fortschreibung des Hygieneplans.

  • Für konservative, nicht-operierende Arztpraxen ist lediglich ein etabliertes, spezifisches Hygienekonzept und keine dauerhafte Beratung gefordert.
    Dennoch kann eine punktuelle Unterstützung bei der Infektionvermeidung und beim Hinterfragen bereits längst eingefahrener Prozesse mögliche Schwachstellen aufdecken und damit die Patientensicherheit erhöhen.

Bei welchen typischen HFK-Aufgaben unterstützen wir?

Unsere Interpretation der Aufgaben von Hygienefachkräften orientiert sich ganz eng an Ihren Abläufen - vor allem, wenn es kritisch wird. Die folgenden Tätigkeiten werden also nicht im klassischen Sinne "ausgelagert", sondern fügen sich nahtlos in das bestehende System ein:

  • Erstellung und Umsetzung von Hygieneplänen und deren Integration in das Qualitätsmanagement
  • Hygienebegehungen zur Erfassung des Ist-Zustandes
  • Prozessanalysen und Formulierung von Korrekturempfehlungen
  • Thematische Vor- und Nachbereitung sowie Teilnahme an der Hygienekommission
  • Begleitende Unterstützung bei Begehungen durch das Gesundheitsamt
  • Erstellung und Fortführung von Infektionsstatistiken

    Diese Aspekte bilden nur einen Ausschnitt aus dem projektbezogenen Beratungsportfolio ab.
    Im Rahmen der kontinuierlichen Begleitung kann z.B. auch die Praxisanleitung von in Weiterbildung befindlichen Hygienefachkräften übernommen werden.