Hygiene in Pflegeheime und Rehakliniken

Mehr als Infektionsprävention

"In Pflegeheimen und Rehabilitationskliniken muss sich Hygiene richtig einordnen"

In Einrichtungen des Gesundheitswesens, welche kaum oder keine invasiven Leistungen erbringen, herrschen häufig räumliche und personelle Bedingungen, welche die Etablierung von hygienischen Prinzipien erschweren.

Darüber hinaus sind viele der gesetzlichen Hygienevorgaben sehr stark an den Voraussetzungen von Krankenhäusern orientiert und berücksichtigen selten pflegerische oder sozial-pädagogische Ziele. Vor dem Hintergrund von zunehmendem Pflegeaufwand und den Gefahren u.a. durch multiresistente Erreger steigen die Schwierigkeiten, die gesetzten Qualitätsziele zu erreichen.

Hygiene in Heimen

Es ist eben kein Krankenhaus ...

Noch mehr als in Krankenhäusern muss die Hygiene in Heimen, Rehakliniken und Psychiatrien auch die besonderen Umstände der Bewohner, Rehabilitanden bzw. Patienten berücksichtigen.

Alleine aufgrund der längeren Aufenthaltsdauer in Pflegeheimen oder Rehabilitationseinrichtungen müssen hygienische Maßnahmen deutlich als Hilfe und nicht als Hindernis etabliert werden. Dabei sind gerade bei Klienten mit multiresistenten Erregern auch die Lebensumstände oder die Ziele der jeweiligen Therapie von besonderer Bedeutung.

Dahingehend weisen wir reichlich Erfahrungen auf und entwickeln mit Ihnen Lösungen, die sowohl rechtssicher als auch patienten- bzw. bewohnerorientiert sind.

Eckdaten der Beratung

Eckdaten unserer Beratung

Wir haben schon viel erlebt und jahrelange Erfahrung hinsichtlich der Hygiene in der (Alten-)Pflege.

Aus zahlreichen Norovirus- und Grippewellen haben wir sinnvolle Schlüsse gezogen und Best-practice-Ansätze entwickelt. Unsere Beratung bauen wir daher auf folgenden Fundament auf:

  • regelmäßige Hygienevisiten zur Verbesserung der Struktur- und Prozessqualität
  • praxisnahe, evidenzbasierte Hygienepläne
  • interaktive Hygieneschulungen
  • Vorbereitung von akut notwendigen Hygienemaßnahmen (Ausbruchmanagement)
Angewandte Lebensmittelhygiene

Angewandte Lebensmittelhygiene

Bei enger Einbeziehung von Bewohnern oder Patienten in die Lebensmittelverarbeitung entstehen neben den typischen hygienischen Schwachstellen auch haftungsrechtliche Fragen.

Wir haben schon häufiger erleben müssen, dass infolgedessen die angestrebte Teilhabe am Leben aufgrund hygienischer Unsicherheiten eingeschränkt wird. Allerdings kann durch eine klare Festlegung von Abläufen und unter Ausschluss von Risikolebensmitteln eine ressourcenorientierte, aktivierende Pflege bzw. Rehabilitation erreicht werden.